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Warzen

Allgemeines

Warzenerkrankungen treten haufig auf und betreffen vorwiegend Kinder und Jugendliche. Sie hinterlassen teilweise Immunität, was Erwachsene weitgehend vor weiteren Infektionen schützt. Die Übertragung der für die Entstehung von Warzen verursachenden Viren, sogenannte Papillomviren, ist von Mensch zu Mensch, von Tier zu Tier, aber auch eingeschränkt vom Tier auf den Menschen möglich. Die Ansteckungszeit reicht von 4 Wochen bis zu 8 Monaten. Auch eine Selbstinfektion ist möglich, wenn an bereits vorhandenen Warzen mechanisch manipuliert wird.

Zum Angehen der Warzen ist eine gewisse Disposition erforderlich. Anfällig sind Menschen mit verminderter Abwehr, schlechter Durchblutung, aber v.a, Kinder mit Allergieneigung und trockener Haut.

Fußsohlenwarzen sind besonders ansteckend. Eine Ansteckung ist immer dort möglich, wo viele Menschen barfuss laufen (Schwimmbad, Turnhallen, Umkleidekabinen, Kasernen oder Badestrände).

Die Art der Behandlung richtet sich bei den Warzen nach Warzentyp, Zahl, Größe, Lokalisation, Erfahrung und Behandlungswunsch des Patienten. Bei uns wird häufig eine, kombinierte Behandlung durchgeführt:

  1. Abtragung der verhornten Oberfläche mit dem Skalpell oder einem scharfen Löffel.
  2. Vereisung (Kryotherapie) der Warzenfläche mit flüssigem Stickstoff zur Erzeugung einer in der Haut liegenden Blase, die dann zum Absterben der Warzen mit beitragt.
  3. Nachbehandlung der zuvor abgetragenen und vereisten Warzen mit einem speziellen Warzenlack 2 x täglich. Die Abtragung und das Vereisen der Warzen sollte regelmäßig alle 7-14 Tage durchgeführt werden. Insgesamt beträgt die Behandlungsdauer durchschnittlich 4-6 Wochen, selten auch Monate. 1-2 Monate nach Beendigung der Therapie sollten Sie sich zu einer Kontrolle des Behandlungserfolges bei uns vorstellen.

Allgemeine unterstützende Maßnahmen, die Sie ohne großen Aufwand durchführen können, sind z.B. das Tragen von warmen Socken oder Handschuhen, um das, Auskühlen' der Hände und Füße zu vermeiden. Unterstützend können mehrmals wöchentlich Fußbäder mit Kochsalz (1 geh. EBI. Kochsalz auf 1 L warmes Wasser) durchgeführt werden.

Falls starke Schweißbildung an den Füßen vorliegt, sollten Stümpfe falls nötig mehrmals täglich gewechselt werden und Mullstreifen in den Zehenzwischenraum eingelegt werden, Die Haut sollte regelmäßig mit einer Hautschutzcreme oder Salbe eingecremt werden, weil trockene Haut das Warzenwachstum unterstützen kann.

Falls Sie weitere Fragen haben oder Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an uns, Wir sind für Sie da!



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